Das Orchester

Das Ruhrkohle‐Orchester ‐ gemeinsam mit dem Ruhrkohle‐Chor Bestandteil des 2016 gegründeten Ruhrkohle‐Musik e.V. ‐ erfüllt die Funktion eines Repräsentationsorchesters der RAG‐Stiftung und der RAG Aktiengesellschaft und blickt auf eine lange Tradition der bergmännischen Musik an der Ruhr zurück.

Mit dem Wechsel in der Leitung dieses Klangkörpers ‐ im April 2020 übernahm der studierte Saxophonist Gerd Dammann das Dirigat des Orchesters ‐ vollzog sich eine musikalische und personelle Neuausrichtung.

In einer bergbaufreien Zeit, in der das „Glück auf“ nur noch über Tage zu hören ist, verfolgt das Ruhrkohle‐Orchester das Ziel, die Bergbaukultur zu wahren, widmet sich in enger Kooperation mit dem Ruhrkohle‐Chor der Tradition und der Aufführung bergmännischen Liedgutes aus allen Jahrhunderten und trägt so das Erbe des Bergbaus in die Zukunft.

Mit nahezu vierzig qualifizierten Musikerinnen und Musikern, die in der sog. Harmoniebesetzung, bei der Instrumente der Holz‐ und Blechbläserfamilie sowie ein Schlagzeugregister vertreten sind, auftreten, stellt das Orchester heute ein verjüngtes, klanggewaltiges, und spielfreudiges Ensemble dar.

Aus dem symphonischen Blasorchester haben sich zwei weitere Formationen herausgebildet.

Zum einen die exzellente Bigband. Diese Bigband in der klassischen Besetzung mit Rhythmusgruppe, fünf Trompeten, vier Posaunen und einem kompletten Saxophonsatz (bestehend aus zwei Alt‐, zwei Tenor‐ und einem Barytonsaxophon) pflegt neben dem Sound der Swing‐ und Jazz-Ära der Vierziger- und Fünfzigerjahre über moderne Jazz‐, Funk‐ und Latin‐Kompositionen bis hin zu neueren Werken eines Roger Cicero auch die klassische Ballroom‐Musik im Stil eines Max Greger oder eines Hugo Strasser.

Zum anderen bietet ein Saxophon-Quartett eher kammermusikartige und swingige musikalische Interpretationen mit einer sehr persönlichen Note an.